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AG Zellbiochemie Martinsried |
(Evidenz basierte Medizin auf Zellniveau)
= Externe Links
1. Potential und Zielvorstellung
3. Nicht medizinische Datenklassifikationen
- Prädiktivmedizin bzw. prädiktive
Medizin mittels Zytomik
(molekulare Zellsystemforschung) stellt ein neues Konzept zur korrekten
Vorhersage des zukünftigen Krankheitsverlaufs beim Einzelpatienten mit einer
Richtigkeit >95% unter Verwendung von Datenmusterprofilen dar, mit der
Möglichkeit zur prätherapeutischen Identifizierung von Riskopatienten
bzw. zur individualisierten prätherapeutischen Risikoabschätzung.
- Individualisierte bzw. personalisierte Vorhersagen
des Krankheitsverlaufs mittels Zytomik stellen wegen ihrer
Therapieabhängigkeit dynamische
Vorhersagen dar. Patienten mit der Vorhersage
"Verschlechterung" können unter Therapie
nach einiger Zeit zu "komplikationsfreien" Patienten
werden, wie z.B. in der
Intensivmedizin.
Die vorauslaufende Erkennung von Krankheitsverschlechterung oder
Verbesserung ergibt eine therapeutische Vorlaufzeit
zu frühzeitigem präventiven Therapiebeginn bzw. zur
Therapiereduzierung.
- Die Vorlaufzeit sollte die therapeutische Effizienz
durch Verminderung irreversibler Gewebeschädigungen
erhöhen sowie unerwünschte therapeutische Nebenwirkungen
vermindern. Die sequentielle Überwachung geeigneter molekularer
Änderungen in krankheitsassoziierten Zellsystemen während der
Therapie ermöglicht eine zeitgerechte Verfolgung der Krankheitsentwicklung
z.B. der Granulo- und Monozyteneigenschaften bei Intensivpatienten
oder der Charakteristika von Leukämie- oder Remissionszellen in
Leukämien.
- Die Messung molekularer Änderungen in krankheitsassoziierten
Zellsystemen
(Zytomen)
macht dieses Vorgehen zu einem wesentliche Teil
unabhängig von der genauen Kenntnis der molekularen
Krankheitursache. Dies ermöglicht die Vorhersage der weiteren
Krankheitsentwicklung in komplexen malignen, infektiösen,
metabolischen oder degenerativen Krankheiten mit unklarer Genese.
- Neue Hypothesen über die Krankheitsentstehung
können durch Interpretation prädiktiver molekularer Datenmuster
(z.B.
Übertrainingsyndrom)
einen besseren Zugang zu den molekularen Ursachen
komplexer Krankheiten ermöglichen. Die vom exprimierten molekularen
Zellphänotyp zum Genom zurückführende Zytomanalyse
(bottom-up molecular reverse engineering Strategie)
verwendet die deduktive experimentelle
Hypothesis zur gerichteten Datengewinnung,
die induktive bioinformatische Evaluierung aller gesammelten
Multiparameterinformation durch algorithmische Datensiebung
(CLASSIF1)
zur Auffindung diskriminanter molekularer Information,
gefolgt von einer deduktiven Interpretation oder Modellierung
der prädiktiven Datenmuster. In einem zyklischen Prozess können
solchermaßen gefundene Datenmuster nach Ergänzung mit zusätzlichen deduktiv
abgeleiteten Parametern der erneuten Datensiebung zugeführt werden,
um auf diese Weise eine progressive Annäherung an
unbekannte krankheitsinduzierende molekulare Prozesse zu erreichen.
- Das Potential dieses Konzeptes liegt in seiner allgemeinen
Anwendbarkeit in den verschiedenen Bereichen der klinischen
oder ambulanten Medizin. Dies wird nachfolgend durch die
Ergebnisse einer Reihe von
kollaborativen Projekten
mit Krankenhäusern und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen
sowie im Rahmen der Europäischen Arbeitsgruppe für Klinische
Zellanalyse
(
EWGCCA)
im Bereich der klinischen Zytomik dargestellt.
- Die augenscheinliche Herausforderung besteht im
Ausbau dieses Konzeptes bis zur Patientenebene
in gemeinsamer Anstrengung von Wissenschaft,
Klinik und Industrie z.B. durch die neuerdings
bestehenden Bemühungen um die Konzeptualisierung eines
Humanzytomprojektes.
2. Individualisierte Vorhersagen des zukünftigen Krankheitsverlaufs
(Medizinische Zytomik, Klinische Zytomik)
ARTE TV Bericht (
deutsch),
(
französisch)
3sat Nano TV Bericht (
Vorhersagen in der Kinderherzchirurgie),
Off-line Internet zur Zeitersparnis !
- Herunterladen
der selbstentpackenden Datei: cellbio1.exe mit den Internetdateien
der AG Zellbiochemie z.B. ins Verzeichnis: d:\martins
- Dateientpackung durch Aufruf im
START-Kommandobereich der Benutzeroberfläche von:
Ausführen, Durchsuchen: d:\martins\cellbio1.exe, Öffnen,
OK sowie: (X) Fensterschluss nach Entpackungende,
gefolgt vom Eintrag:
file:///d:/martins/cellbio.html
ins URL-Feld des Internetbrausers, ermöglicht die verzögerungsfreie
Ladung aller Textseiten und Abbildungen von der Festplatte.
Max-Planck-Institut für Biochemie,
Am Klopferspitz 18a, D-82152 Martinsried, Germany,
Tel: +49/89/8578-2518, -2525, Fax: +49/89/8578-2563, INTERNET:
http://www.biochem.mpg.de/valet/cellbio.html
© 2004 G.Valet
Letzte Aufdatierung: 10.04.2004